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Aktuelle Informationen


Pferdekutschen Gala Bad Ischl 14.08.2021


 

 

Liebe Freunde,

am 14. August 2021 veranstalten die Noriker-Züchter wieder ihre Pferdegala in Bad Ischl anlässlich des Geburtstages von Kaiser Franz Josef. Wir hoffen, dass viele Fahrer traditioneller Gespanne die Gelegenheit wahrnehmen, und ihre Gespanne zu diesem glanzvollen und traditionsreichen Ereignis dem immer ganz begeisterten Publikum vorführen. Kaiserwetter ist jedenfalls zugesichert. Im Folgenden finden Sie die Einladung und die nötigen Unterlagen.

Verchiedene Dokumente

Anmeldung

 

 

 

Zum Tode von HRH Prince Philip


Zum Tode von HRH Prince Philip, Herzog von Edinburgh:
Die Fahrer-Welt trauert

 

Der Tod von Prinz Philip, Herzog von Edinburgh macht uns sehr traurig, auch wenn er sich leider schon seit längerem ankündigte.

Diese Nachricht löste nicht nur in Großbritannien, sondern in der ganzen Welt mannigfaltige Trauer-Bekundungen aus und es fehlte nicht an Worten höchster Anerkennung.

Im Namen der l’Association Internationale de l’Attelage de Tradition (AIAT) möchte ich Ihrer Majestät Königin Elizabeth II meine tiefe Anteilnahme ausdrücken und auch den Schmerz der Fahrer weltweit bekunden, die alle höchsten Respekt und eine tiefe Verehrung für Prinz Philip fühlen.

Ich möchte unterstreichen, was er für den Fahrsport geleistet hat.

Als Prinz Philip Ende der 1960er Jahre seine Polo Aktivitäten beendete, war für ihn klar, mit dem Fahren zu beginnen, zumal er „zuhause sowohl Pferde und Wagen als auch schönste Geschirre und kundiges Personal hatte“…. und so widmete er sich mit Augenmaß und sehr bescheiden diesen „neuen Fahrturnieren“.

« Neue Fahrturniere » deshalb, weil gerade zu der Zeit die Fahrturniere neu entdeckt wurden und sich erheblich weiterentwickelten.

Als er Präsident der Fédération Équestre Internationale (FEI) wurde, hat er das Fahren in die großen, bereits bestehenden internationalen Prüfungen der FEI eingebracht, indem er sich an das Reglement der Vielseitigkeit anlehnte, mit den entsprechenden Teilprüfungen:

Präsentation und Dressurprüfung;

Marathonfahrt mit Hindernissen- analog zur Geländestrecke;

Kegelfahren, was dem Springparcours in der Vielseitigkeit entspricht.

Diese Prüfungen wurden zunächst mit den damals vorhandenen Wagen gefahren, aber es stellte sich sehr schnell heraus, dass die Wagen sich den neuen Hindernissen der Marathon- Strecke anpassen mussten. So wurden im Laufe weniger Jahre die alten Wagen durch moderne Kopien für die Dressurprüfungen ersetzt, und für die Hindernisse der Marathonstrecke wurden sehr bewegliche Wagen aus Metall entwickelt.

Ich hatte immer wieder die Gelegenheit – speziell bei den Turnieren in Windsor Castle – mit Prinz Philip über die Weiterentwicklung unseres Sports zu sprechen, wo er stets ein sehr offenes Ohr für jede Art von Verbesserung hatte, und diese auch stets durchzusetzen bereit war.

Ich denke da besonders an das Thema, wie die Leinen in der Hand liegen. Natürlich gab es „Puristen“ die sich nur „vier in der Hand“ vorstellen konnten. Er jedoch hatte sofort verstanden, dass man bei der Weiterentwicklung des Parcours das Gespann auch „auf die ungarische Art“ durch die Marathonprüfung lenken konnte, und weil es zur Haltung der Leinen keinerlei Reglement gab, waren die Fahrer frei, ihre bevorzugte Methode anzuwenden.

Das Gespannfahren von früher erforderte absolut nicht dieselbe Technik der heutigen Prüfungen.

Als ich ihm zu Beginn der 2000er Jahre mein Konzept eines Reglements „Attelage de Tradition“ vorschlug, war ich sehr froh, dass er sofort darauf einging. Er hatte erkannt, wie wichtig es war, die Tradition wieder ein wenig in den sehr technisch gewordenen Fahrsport einzubringen.

Während des letzten Internationalen Traditionsturniers 2019 in Sandringham war er bei der gesamten Präsentation dabei und stellte mir immer wieder Fragen zu den Kriterien der Richterzettel, die er sehr gut gemacht fand.

Bei der Siegerehrung konnte ich ihm noch einmal öffentlich Dank sagen für alles, was er für unseren Sport getan hat – schließlich war er der „Gründervater“ des modernen Fahrsports der sich ohne ihn niemals so entwickelt hätte.

Von seinem Ponygespann, mit dem er dem Turniergeschehen folgte, gab er mir ein Zeichen des Dankes, das mich sehr bewegte – sollte es doch unser letztes Zusammentreffen gewesen sein.

Wir Freunde des Fahrsports auf der ganzen Welt haben ihm, Prinz Philip unendlich viel zu verdanken, war er doch sehr einfach im Umgang, nahbar, intelligent, mit großem Sinn für Humor – kurz der Inbegriff von Stil und Klasse.

                                                                                                  

                                                                                                  Baron Christian de Langlade,

                                                                                                                     Präsident der AIAT

 

Debrief CIAT EUSTON 2020


 

 

The only UK AIAT event – Euston

Dicky Jim recalls

It was only the resolve and bulldog attitude of Wally and Eunice Binder that allowed nineteen traditional carriage drivers to gather together (respecting social distancing) on the Duke and Duchess of Grafton’s glorious estate in Suffolk for a CIAT event. It was a CIAT event with appropriate safe-guards but still following the well-established AIAT format and rules but held over only one day.

Stabling was the first challenge for the Binders – there wasn’t any!   Instead, the AIAT enthusiasts were allocated areas in the spacious “stabling area” with suitable space for their lorries and vehicles beside a separate “corral” area for the equines, all well attired for the unfortunate damp weather.

The President of the AIAT, Baron Christian de Langlade was unable to judge because of the pandemic so Colin Henderson joined Richard James and Elizabeth Cartwright-Hignett on the judges' panel, and what a challenge they had, not in finding their winner in the Presentation but in splitting them up, it may be a corny comment but the majority were all winners. The standard is getting higher and higher, judges needing to knit pick to reach a result.

Jessie Dudley Apicella took the Show Championship, winning the Best Harness and also the Best Presentation awards driving her pair of Hackney Ponies to a four-wheeled Ralli Car, and top of her class despite coming second in the cones.

Two heavy horses put their toe in the CIAT scene, John Latham and Hazel Chapman’s Suffolk Punch and David Curtis and Emma Scotney’s Percheron to a Stud Cart.

James Jeffrey took the Horse Pair class with his Friesian x Highland to a varnished Dog Cart from Colin Varle’s Wagonette and Roger and Gill Derryman, up from Cornwall, with their Sporting Dog Cart.  

In the hotly contested singles classes, Liz Harcombe won the top pony slot with her Canterbury Cart despite coming fourth in the Presentation, her driving skills coming to the fore. James Foley with his Hackney horse Crowside Gay James put to a classical Stanhope gig won the horse singles and took the Reserve Championship in addition to the Best Newcomer. Ben Lawless was the best Young Driver, a clear round but just a few time penalties in Paul Mill’s flowing cones course, pulled him up to third in the horse class.

The Euston event proved that a very satisfactory and enjoyable AIAT event can be held over one day with the three full sections completed, no stables but sadly lacking the hospitality and social element but with a grand collection of prizes and rosettes.

The GB AIAT enthusiasts are most grateful to the organisers, the volunteers, the exhibitors and support crews for ensuring that we kept traditional carriage driving going during these most difficult of times.

Ein neues Kutschenmuseum im alten königlichen Tatoï Palast in Athen - Jean Louis Libourel


 

 

Ein neues Kutschenmuseum

im alten königlichen Tatoï Palast in Athen

 

In unseren heutigen Zeiten ist die Gründung eines Kutschenmuseums schon etwas sehr Spezielles.

Deshalb freuen auch wir uns über die Eröffnung eines Museums für königlich- griechische Pferdewagen im historischen Tatoï Palast.

Die griechische Regierung hat für 1,4 Mio € den Tatoï Palast, die alte Sommerresidenz der griechischen Königsfamilie in der Nähe von Athen renovieren lassen, der seit dem Staatsstreich der Militärs 1967 mit der Vertreibung des letzten Griechenkönigs Constantin II und der Einsetzung einer Militärdiktatur verlassen war.

« Einfach vergessen » schienen seit 52 Jahren in einer Remise des Tatoï Palastes 12 Wagen der königlichen Familie, die nun bei den umfangreichen Renovierungsmaßnahmen des Palastes wieder zum Vorschein kamen. Die griechischen staatlichen Behörden trafen die kluge Entscheidung, diesen Fund der Allgemeinheit in einem Museum auf dem Gelände des Tatoï Palastes zu präsentieren. Dieses neue Museum wurde am 27.Dezember 2020 durch die griechische Ministerin für Kultur, Frau Lina Mendoni, eröffnet.

Diese Wagensammlung enthält ein Chariot d´Aumont, drei Gala-Berlinen, einen Landauer (eigentlich eine Berline, die nach den Plänen des DekorateursLeandros Spartiotis in einen Landauer umgewandelt wurde), einen großen Break drei kleine Coupés eckiger Form, einen Grand Duc, einen Tilbury und einen leichten Wagen mit 2 Rädern.

Eine der drei großen Gala-Berlinen kommt aus der Manufaktur der Gebrüder Binder. Sie kam 1962 zum Einsatz bei der Hochzeit von Prinzessin Sofia, Schwester des Königs Constantin II, mit Prinz Juan Carlos von Borbón – seit 1975 König von Spanien. Diese Berline ist eng verbunden mit der Geschichte des französischen Kutschenbaus. Nach dem Sturz Napoléons III und damit des 2. Kaiserreichs, wurde die Restaurierung der französischen Monarchie in Angriff genommen.

Der Graf von Chambord, letzter Repräsentant der älteren Linie des Hauses Bourbon, war vorgesehen unter dem Namen Henri V König von Frankreich zu werden. Es wurden für seinen geplanten Einzug in Paris nach seiner möglichen Krönung bereits im Jahr 1872 insgesamt 8 Wagen bestellt: eine große Gala-Berline, eine weitere Berline, eine Berline à la d‘Aumont, drei Kaleschen à la d’Aumont , ein Landauer à la d’Aumont und ein Chariot - selbstverständlich bei den Gebrüdern Binder, die damals die berühmtesten Pariser Carossiers waren – quasi die „Könige des Wagenbaus“.

Weil jedoch der Graf von Chambord im Jahr 1873 die Krönung zum König von Frankreich ablehnte, wurden diese Wagen niemals ausgeliefert. Die Firma Binder lagerte sie sorgfältig geschützt in ihren Magazinen bis 1891.Dann wurden vier von ihnen doch nach Chambord geliefert, auf Bestellung von Robert de Parme, dem neuen Besitzer des Schloßes. Die vier anderen wurden von Binder verkauft: eine Berline, die später auch in Chambord landete, an den Duc de Brissac; eine Berline an den Khedive von Ägypten (heute zu sehen im Königlichen Wagen-Museum von Kairo), eine weitere an den griechischen König Georg I. Genau diese wurde bei der Hochzeit von Prinzessin Sofia von Griechenland mit Prinz Juan Carlos von Bourbón eingesetzt und ist heute das Prunkstück im Königlichen Kutschen-Museum von Tatoï.

 

 

 

1. CIAT KROMERIZ 2019


1.CIAT in Kromeriz (Tschechische Republik) vom 27. bis 29. September 2019

Es war ein langer Weg ... nicht nur nach Tipperary, sondern auch bis zur Gründung einer Vereinigung für Fahrer traditioneller Gespanne in der Tschechischen Republik. Aber Ende gut, alles gut. Schließlich gelang es der neu gegründeten Vereinigung unter der Führung von Dr. Olejnicek, Milan Novak und Lenka Gotthardova sogar, im ersten Jahr ein CIAT abzuhalten. Und es war ein großartiger Erfolg!

 

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Ein neues AIAT Mitgliedsland: Tschechien


Ein neues AIAT Mitgliedsland: Tschechien

Als Präsident  der Association Internationale d’Attelage de Tradition ist es mir eine große Freude , unsere Tschechischen Freunde in die AIAT aufzunehmen. Sie sind bekannt für eine hohe hippologische Kultur und haben kürzlich ihre Tschechische Vereinigung für das Fahren mit traditionellen Gespannen gegründet.

Schon seit einigen Jahren haben sie großes Interesse an der AIAT gezeigt und weil es exzellente tschechische  Fahrer gibt, hoffen wir, sie bei vielen Turnieren im eigenen Land und überall in Europa zu sehen.

Sie organisieren in Kromeritz am 28.und 29.September 2019 einen ersten CIAT mit schon 21 Gespannen.  Diese hohe Teilnehmerzahl ist für ein erstes Turnier bemerkenswert und kommt zustande, weil eine Reihe polnischer Gespanne gemeldet haben. 

Baron Christian de Langlade